Deutschlands unterschätzte Stärke im KI-Rennen – scobel im Gespräch: Mit Klaus Mainzer

Shownotes

ChatGPT kann beeindruckende Antworten geben. Aber versteht Künstliche Intelligenz wirklich, warum die Welt funktioniert, wie sie funktioniert? Oder erkennt sie vor allem statistische Muster? Der Philosoph, Physiker und Mathematiker Klaus Mainzer erklärt, warum die Fähigkeiten heutiger KI-Systeme faszinierend sind und weshalb maschinelles Lernen allein möglicherweise nicht ausreicht, um menschliches Denken nachzubilden.

Was haben Chaos, Selbstorganisation und Emergenz mit Künstlicher Intelligenz zu tun? Wie entsteht aus einfachen Elementen komplexes Verhalten? Und warum könnte die Verbindung von Physik, Kausalität und neuronalen Netzen die nächste große Entwicklung der KI prägen? Gert Scobel und Klaus Mainzer diskutieren über die Grenzen von ChatGPT, moderne Komplexitätsforschung, Machine Learning und neue Ansätze wie Physical AI und Physics-Informed AI.

Dabei geht es um weit mehr als Technologie: Wie können wir KI in Medizin, Robotik und technischer Infrastruktur sinnvoll einsetzen? Warum fällt es uns so schwer, komplexe Entwicklungen wie Klimawandel, Finanzkrisen und geopolitische Konflikte zu verstehen? Und welche Chancen hat Europa im internationalen KI-Wettbewerb?

📅 Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr.

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0:00 👉 Intro
3:41 👉 Vorstellung
4:52 👉 Warum Chaos Ordnung schafft und was KI damit zu tun hat

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Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel

Gast: Prof. Klaus Mainzer

Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH:
Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell

Mit Unterstützung von:
Alexander Hollmer, Arne Clasvogt, Claus Ast und Pascal Hadré

Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement (🔗 https://ave-institut.de/).

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Einige Bildelemente wurden unter zur Hilfenahme von künstlicher Intelligenz inspiriert & erstellt.

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Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv.
Und Tschüss.
#scobel

Transkript anzeigen

00:00:00: Willkommen bei Skobel im Gespräch über Philosophie, Wissenschaft und das Leben.

00:00:04: Heute mit einer Ausgabe über das Zusammenspiel von Komplexität und KI-Systemen.

00:00:10: Es gibt in Deutschland einen Wissenschaftler und Philosophen der sich seit Ende der neunzehnhundertachtziger Jahre – und damit sehr, sehr früh als einer der ersten hierzulande intensiv mit Komplexitätsforschung befasste – sich dann in den neunzenhundertneunziger Jahren zunehmend Fragen der Neurowissenschaft und künstlichen Intelligenzforschungen zuwandte Aber sehr früh beides, nämlich Komplexität und KI-Forschung zusammendachte.

00:00:36: Dieser Philosoph heißt Klaus Meinzer aber Philosophie ist wirklich nur eine seiner vielen Seiten denn er ist mindestens im selben Maße ausgebildete Mathematiker und Physiker und damit eine selten zufindende Universalkombination.

00:00:53: International bekannt wurde er mit dem Standardwerk Thinking in Complexity Ein Standardwerk wirklich über die Dynamik komplexer Systeme, von der Physik bis zur Gesellschaft.

00:01:05: Und es folgten dann eine Reihe von Büchern wie zum Beispiel Gehirn-Computer-Komplexität, Leben als Maschine oder künstliche Intelligenz.

00:01:13: wann übernehmen die Maschinen?

00:01:15: Oder ein philosophisches Handbuch Künstlicheintelligenz, extrem gutes Buch.

00:01:21: und darüber hinaus aber vor allem Wissenschaftler schreiben ja vor allem Artikel und nicht Bücher inzwischen, zahlreiche wissenschaftliche Artikel unter anderem über Mathematik, Quantencomputing oder Artificial Intelligence of Neuromorphic Systems.

00:01:37: Und damit auch ein Playduaier für KI nach dem Vorbild unserer sehr energieeffizienten Gehirne.

00:01:43: Denn unsere Gehirn verbrauchen um dieselbe Leistung zu bringen wie ein KI System nur ein Mindesmaß an Energie im Vergleich zu dem, was ganze Cloud und Server Farmen leisten müssen.

00:01:56: Mit Klaus Meinzer will ich mich jetzt über einen Zusammenhang unterhalten der seltsamerweise wenig diskutiert wird obwohl ich ihn für vollkommen zentral halte und mich ehrlich gesagt überrascht es immer wieder dass so ein zentraller Zusammenhang so häufig übersehen wird nämlich der Zusammenhang von Komplexität bzw.

00:02:17: Komplexitätsforschung.

00:02:19: Hallo Klaus, danke dass du Zeit gefunden hast.

00:02:23: Warst du am dreißigsten November zwei tausend zwanzundzwanzig?

00:02:26: Also vor knapp vier Jahren?

00:02:29: selbst überrascht was ein Modell wie das an diesem Tag freigelassene ChatGPT kann.

00:02:36: Ein Modell das ja im Grunde genommen nichts anderes macht als nur mithilfe von Wahrscheinlichkeiten das nächste Wort vorher zu sagen.

00:02:43: Was davon hat die Komplexitätsforschung vorher gesehen?

00:02:48: Und was nicht?

00:02:50: Nein, das ist meine Antwort.

00:02:51: Warum?

00:02:53: Ein halbes Jahr vorher war unser Buch erschienen – hatte ich mit einem Tübinger-Kollegen geschrieben – Grenzen der KI.

00:03:03: Theoretisch praktisch ethisch und da haben wir im letzten Kapitel die damals existierenden Versionen getestet von Chatshipiti.

00:03:19: Überrascht war ich allerdings von dieser ungeheuren Wirkung, die dann einsetzte.

00:03:27: Damit hatte ich nicht gerechnet aber die Technik war mir wohl bekannt und wir haben dir auch kritisiert und haben die Grenzen auf den Zeit nachzulesen in diesem Buch bei Springer Grenzenwerk.

00:03:53: Klaus Meinzer, die in Oppladen geboren ist, wurde über die Grundlagen der Mathematik promoviert.

00:04:00: habilitierte sich in Neunundsiebzig mit einer Arbeit über Raum, Geometrie und Kontinue um.

00:04:05: Lärte in Konstanz als Professor für die Grundlagentheorie und Geschichte der exakten Wissenschaften – war dort auch Prorektor und gründete in Augsburg das Institut für Interdisziplinare Informatik.

00:04:17: Ab dem Jahr acht hat er den renommierten Lehrstuhl für Philosophie- und Wissenschaftstheorie an der TU München inne.

00:04:23: Wurde Gründungsdirektor des Munich Center for Technology in Society am Karl Friedrich von Weitzacker Zentrum der Universität Tübingen.

00:04:33: Seit Jahrzehnte ist Mainzer Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg, und berät Forschungsverbünde zu Neuromorfer KI.

00:04:42: Seine Position ist unbequem für beide Lager – er nimmt die Leistungen der lernenden Maschinen ernst und hält gerade deshalb rein statistische KI für

00:04:51: unvollständig.".

00:04:53: Ich würde unser Gespräch jetzt gerne in drei Hauptblöcke unterteilen, auch wenn die sich manchmal ein bisschen überlappen.

00:05:00: Zunächst ein paar Grundbegriffe der Komplexitätsforschung – ich würde mich da vor allem auf Selbstorganisation und Emergenz konzentrieren.

00:05:10: Schließlich sind wir ja selber geschöpfe der Evolution ohne dass ein Programmierer uns erfunden hat und wir haben selbstständig gelernt zu handeln.

00:05:19: will ich dann genauer über KI-Systeme sprechen und zwar aus der Perspektive der Komplexitätsforschung.

00:05:25: Was bedeutet das eigentlich, wenn sich in Sicht dumme Elemente zusammen schließen können?

00:05:31: Und dann sowas wie Wahrnehmungen, Gedächtnis oder mentale Leistungen hervorbringen.

00:05:36: In dem dritten Teil würde ich gerne mit dir darüber sprechen, wie wir selber mit Komplexität zurechtkommen also etwa in Politik-, Gesellschaft unabhängig davon ob wir jetzt KI- Systeme benutzen oder nicht.

00:05:49: Beginn wir mit dem Thema Komplexität, den ersten.

00:05:53: Vor knapp vierzehn Milliarden Jahren gab es keine Sterne, keine Zellen, keine Gedanken, gleichförmiges Gas – alles was danach kam, Moleküle, Bakterien, Gehirne.

00:06:03: dieses Gespräch ist entstanden ohne dass es vorher im Baubjahn gegeben hat.

00:06:10: Das ist das Prinzip der Selbstorganisation.

00:06:13: Da können wir gleich drüber sprechen und seit einigen Jahren erleben wir jetzt etwas, dass auf den ersten Blick ja ganz ähnlich aussieht.

00:06:21: So große Sprach-Augenden, Programme wie Musero über das ich hier im Kanal schon berichtet habe bringen Fähigkeiten hervor die offenbar so in der Form nicht einprogrammiert waren.

00:06:34: Unternehmen bauen die Testen die lassen sie aufeinander los.

00:06:37: aber die naheliegende Frage Ist das dieselbe Form von Selbstorganisation, wie wir sie in der Natur vorfinden?

00:06:44: Ist das sozusagen Echo.

00:06:46: Gut also fangen wir mit dem Anfang an.

00:06:49: und ja Anfang ist es heute allgemein gut.

00:06:53: Der Urknall und Das ist übrigens ein Zustand der mathematisch beschrieben werden kann als einen Urzustand im Rahmen der Quantenmechanik Ohne Zeit, ohne Zeit wie wir sie kennen.

00:07:11: Die Mathematiker sagen in imaginärer Zeit hat dieser Zustand immer existiert.

00:07:17: Imaginär ist nicht Metaphysics sondern einfach die imaginären Zahlen.

00:07:22: Die imaginären Zahlen stehen dort für das was sonst Zeit ist und die imaginäre Zahlen vielleicht weißt du aus der eine oder anderen noch aus der Schule?

00:07:32: Die lassen sich nicht ordnen wie man das von den natürlichen Zahlen oder den reellen Zahlen käme.

00:07:39: Also dieser Urzenstand.

00:07:41: dann erzählen uns die Kosmologen heute vom inflationären Universum, dass ist also ein Mechanismus.

00:07:50: geerklärt wir aus diesem Urzen Stand eine Expansion explodiert geradezu sich ausbreitet.

00:07:59: und das ist aber nichts anderes als mathematische Theorien.

00:08:04: Die mathematische Theorie dieses Urzungsstands hat den Vorteil, dass sich aus ihr die Entwicklung des Universums wie wir sie heute aus Beobachtung und aus den nachfolgenden Theorien kennen abgleifend ist.

00:08:19: Und wissen wir aber aus der Logik wenn A dann B... Wenn B wahr ist folgt daraus nicht das A die Voraussetzung auch wahr sein muss denn aus falschem kann auch richtiges folgen.

00:08:34: Einfachste Logik, das heißt ob der Urzustand so war?

00:08:38: Wissen wir nicht!

00:08:39: Er hat aber den Vorteil diese Anfangstheorie dass wir ohne das auskommen was wenigstens des Abendland gestimmt hat in seiner Philosophie Tradition nämlich die Annahme eines unbewegten Bewegers.

00:08:55: Den brauchen wir nicht weil es diese Art von Kausavität in diesem Urzustands gar nicht gab.

00:09:02: Es gab einen Urzustand nochmal, der also mathematisch Wohltrezise definiert dort also immer schon existiert hat und aus dem durch den beschriebenen Mechanismus entsteht die Expansion des Unversions.

00:09:19: Wie wir sie heute kennen weitgehend mit unseren Teleskopen auch zurückverfolgen können bis in die Urzustände Punkt, der uns zur Komplexität führt.

00:09:34: Das bedeutet in dieser Expansion Schritt für Schritt bei kritischen Werten der Energie und der Temperatur zweigen sich aus diesem Urzustand Kräfte ab Gravitation Starke Kraft Schwache Kraft Elektromagnetische Kraft.

00:09:56: Mit diesen Kräften als Wechselwirkung entstehen jeweils neue Elementarteilchen.

00:10:03: Und so entsteht die Vielfalt, zunächst auf der physikalischen Ebene der vielfältigen Gruppen von Elementarteilen wie wir sie heute überall beobachten können.

00:10:16: und das sind die Bausteine damit auf unserer Erde zum Beispiel vielleicht auch anderswo, dass ein Setz was Ja, die Evolution des Lebens ist also die Entstehung von neuen komplexen Systemen wie wir sie wenigstens hier auf der Erde kennen.

00:10:37: Die Zellen zunächst aus den komplexsten Molekülen entstehen, die Organe, die aus dem wechselwirkenden Zellen entstehen dann Organismen Populationen bis hin zu komplex und ökologischen Systemen aus wechselwirkenden Populationen.

00:10:58: Und diese Systeme oder diese komplexen Systeme sind musikalisch, mathematisch gesprochen, Osmesysteme.

00:11:09: Das heißt sie stehen in einem stetigen Stoff Energie und Informationsausdauung mit ihrer Umwelt.

00:11:17: Jetzt kommen wir zur Selbstorganisation.

00:11:20: an kritischen Punkten Dieses Austausch mit der Umwelt, Energie, Stirvoll und so weiter beobachten wir wie in diesen Systemen neue Strukturen entstehen.

00:11:33: Neue Strukture aber auch Chaos ausbrechen kann und das sagen wir intuitiv ist die Selbstorganisation.

00:11:42: Das Bemerkenswerte ist dass können wir mathematisch genau beschreiben.

00:11:47: warum.

00:11:48: weil die Zustände dieser Elemente können repräsentiert werden durch Zustandsvariabeln, die Wechselwirkungen und Koppelungsdärmen wie von Dissipationen abhängen.

00:12:00: Wie man sagt also diese energetischen Faktoren bei der Wechsel-Wirkung?

00:12:07: Und dann erhält man Gleichungen.

00:12:09: Diese Gleichungen sind zeitabhängige Entwicklungen für diese Zustände.

00:12:15: Der ist auch komplexe Systeme und damit lässt sich buchstäblich alles berechnen.

00:12:21: Man nennt diese Gleichungen Reaktions- und Fusionsbleifungen.

00:12:25: Und die findet man zum Beispiel in chemische Reaktionen, wenn dort also etwa im Muster entstehen spontan!

00:12:36: Diese Belüsovchabukinskie-Reaktion ist bemerkenswert.

00:12:40: Da werden Stoffe zugeführt als würde man diese chemischen Reaktion von außen wie ein Organismus ernähren.

00:12:50: Werte erreicht ist, dann beobachtet man die an der Oberfläche Ringsstrukturen entstehen.

00:12:56: Die pulsieren!

00:12:58: Man hat den Eindruck das ganze System wird zu Leben erweckt und gibt man zu viel?

00:13:03: Dann brechen die Strukturen zusammen, das Ganze wird geoutet.

00:13:06: Und dasselbe beobachten wir im Gehirn.

00:13:09: Im Gehirne haben bei Wechselwirkungen nicht von Molekülen sondern von den Nervenzellen, den Neuronen wie findet Synaptisch statt Und dann treten die Signale in diese Neuronenzellen ein und wenn ein kritischer Wert erreicht ist, dann feuert wie man sagt dieses Signal, diese werfen Zelle.

00:13:32: Ein Signal das weiter gereicht wird und so entstehen ebenfalls dort Verschaltungsmuster.

00:13:39: Wenn wir uns die Muster ansehen, die wir alle kennen in der Natur etwa die schönen Färbungen auf dem Flügel eines Schmetterlings oder auf den Schalen von irgendwelchen Muscheln, dann lassen sich die Entstehung dieser Muster ebenfalls durch solche Wechselwirkungen beschreiben und mathematisch durch diese Reaktionsdiffusionsweichungen, die ich eben erwähnt habe.

00:14:12: Und das finde ich ist erstaunlich dass dieses sogenannte Emergenz, nicht irgendeine Zauberei ist sondern man Physiker sagen in Phasen Übergängen abhängig von solchen kritischen Werten entstehen solche Stromzukuren und Muster.

00:14:30: Und hier kommt eine wichtige Geschichte die mir also sehr wichtig auch ist weil ich da selber in der Forschung daran geteiligt war es reicht nicht aus damit solche neuen Strukturen entstehen, das sagen wir, dass das System besonders komplex war.

00:14:51: In dem Sinne, dass es besonders viele Elemente gab und die in vielfältiger Weise verschaltet sind – die Mathematiker nennen das Nichtlinia-, es reicht doch nicht aus, dass der System irgendwie destabilisiert ist sondern diese.

00:15:11: Es muss etwas Neues hinzutreten und das haben wir genannt die lokale Aktivität.

00:15:16: Das heißt eine zusätzliche Fähigkeit einzelner Elemente sich in ihrem Zustand zu verstärken, also ein Verstärker.

00:15:28: Das kennen wir alle aus der Technik sind die Transistoren.

00:15:31: Das sind also Verstärke die Signale von Batterien aufnehmen und wenn ein kritischer Wert erreicht ist dann wird ein großes Signal erzeugt.

00:15:43: Aber die Nervenzelle, die ich eben erwähnt hatte ist genau von dieser Art und diese lokale Aktivität, die ist also entscheidend.

00:15:54: Übrigens wir sind ja auch Philosophen.

00:15:57: in der Philosophie gehabt bis Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts einen Bestseller eines französischen Philosofen Henri Bergson.

00:16:07: Der schrieb damals ein Buch, weit verbreitet kreative Evolution.

00:16:12: Und dann machte er als Ursache für diese Entstehung von neuen Strukturen in der Evolution eine Lebenskraft verantwortlich, ihn nannte er Elorvital.

00:16:27: Dieser Elor-Vital, dieser Elor Vital, den haben wir mathematisch auf dem Punkt gemacht.

00:16:35: Das ist die lokale Aktivität, die man mathematisch nachreisen kann für die Lösungen dieser Reaktionsdiffusionsgleichung, die nahezu überall in der Natur anwenden.

00:16:50: Was ja so schwer zu verstehen ist für viele Menschen ist das kleinste Fluktuationen Schneidende Veränderungen zum Beispiel, du hast gesagt in der Anwesenheit eines bestimmten Moleküls oder einer Information oder weiß auch immer kleinste Fluidoationen dazu führen kann dass das System einerseits gestört wird andererseits sich aber in der Form von einem neuen Muster und einen neuen Ordnung stabilisiert.

00:17:24: Und das ist ja schwer zu verstehen weil normalerweise ist eine Störung für uns Chaos bringt uns raus, Chaos zerstört Ordnung.

00:17:33: Was du beschreibst sind ja Prozesse in denen du beides hast also ein dynamisch-kaotisches Element und auf der anderen Seite durch Verstärkung von Signalen einen sich selbst stabilisierendes Element.

00:17:47: kannst du das vielleicht noch mal erklären wie das zusammenmengt?

00:17:50: Ja!

00:17:51: Das ist eine sehr gute Frage weil das wäre jetzt sowieso die geplante Anschlusserklärung gewesen Denn jetzt setzt Komplexitätstheorie ein.

00:18:01: Die Komplexitätstheorie zeigt nämlich, dass die Strukturen von denen ich eben besprochen habe klassifiziert werden können und ihr möchtet das einmal illustrieren mit einem einfachen Klassiker sozusagen der komplexen Systeme den wir alle kennen.

00:18:21: Der kommt aus der Medizin, die Kardiologie denn das Herbst ist ein komplexes System von wechselwirkenden Zellen.

00:18:30: Und die Dynamik des Herzens wird in kardologischen Daten festgehalten, das sind die EKG-Warten, die wir alle kennen.

00:18:39: und wenn wir uns das anschauen dann sehen wir sehr vereinfacht jetzt dargestellt den einfachsten Zustand wäre das gleichen Wicht.

00:18:49: Das Gleichgewicht das sehen wir illustriert in den Zeitreihen bedeutet der Zustand bleibt immer gleich Parallel unten zur Zeit absehen vor die Nabensystem sehen wir dort oben den Zustand in einer Grahl.

00:19:02: Das Gleichgewicht ist der Tod, hier zeigt sich etwas sehr bemerkenswertet.

00:19:06: Die Mathematiker beschreiben diese Strukturen egal für welche Anwendungen aber was sie jeweils bedeuten kann man nur in der Domäne.

00:19:16: das heißt hier die Kabiologen die Mediziner erklären gleich Gewicht denkt man wäre gut es überhaupt nicht gut fürs Herz dieses der Tod.

00:19:24: Nun wird Energie zugeführt.

00:19:26: Wir erinnern uns an die krippischen Kontrollparameter und dann sieht man, wie Herr Gemeingild das für komplexe Systeme das System zu oszillieren beginnt.

00:19:37: Man fängt diese Sinuskrufe.

00:19:39: Die sehen so regelmäßig aus.

00:19:41: Man denkt sich als laierwunderbar.

00:19:43: der Kardiologe kommt und sagt oh Gott!

00:19:47: Das ist überhaupt nicht gut.

00:19:49: Das Herz ist komplett stark in dieser Dynamik verfangen.

00:19:54: Es muss im Herzen anschaulich gesprochen lokal auch K aus sein.

00:20:00: Das ist sehr individuell, von Patient zu Patient auch verschieden.

00:20:04: das nennt man quasiperiodisch.

00:20:07: Das heißt es wiederholen sich zwar Zustände aber das sind eher solche Muster wo wir lokal auf Unregelmäßigkeiten sehen.

00:20:18: und wenn mir solche Systeme noch weiter teilen Energie oder was auch immer an Stoffen zu fügen, dann sehen wir das Chaos.

00:20:28: Das bedeutet dort bei den EKG-Daten ein völlig irregulärer Ablauf.

00:20:34: nichts wird wiederholt.

00:20:36: Das ist das globale Chaos und das ist beispielsweise Herzschlimmern erzählt uns der Kardologe oder die Kardologin.

00:20:45: Das is also hochgradig gefährlich.

00:20:49: Globales Chaos lässt sich nun übertragen auf alle möglichen Anwendungsgebiete und muss dort jeweils in der Fachgumäne dann entsprechend auch interpretiert werden.

00:21:05: Diese empfindliche Abhängigkeit, die zu Chaos führt, empfindlicher Abhängig von den Anfangsgarten.

00:21:13: Du eben auch erwähnt hast, die ist natürlich ganz richtig das wird gemessen mit einem russischen Mathematiker Lübjanov, und diese Parameter zeigen uns das kleinste.

00:21:29: Veränderungen der Anfangsdaten dazu führen können dass die Entwicklungslinien, Trajektorien sagt man auseinanderlarven.

00:21:40: Bei den anderen Zuständen periodisch quasi periodisch sind sie stabil.

00:21:46: Wenn da am Anfang die Daten ein bisschen verrückt werden, macht das nicht.

00:21:50: Sie sind resilient und laufen dann in den Sinuskoren quasi-periodischen Entwicklungen oder Gleichgewicht weiter.

00:21:59: Aber im chaotischen Zustand ist das System so empfindlich.

00:22:04: Kleinst der Veränderungen führen also langfristig zu völlig anderen Entwicklungen Und das ist der Grund dafür dass in diesen chaotischen System Voraussagen nur sehr begrenzt möglich sind.

00:22:20: Wir kennen das von den Wettervoraussage beispielsweise jeder Schritt, der weiter in die Zukunft führt, führt zu exponentiellem Aufwand um die Prognose durchzuführen.

00:22:37: Das heißt mit anderen Worten informations.

00:22:40: theoretisch gesprochen im System geht Information verloren.

00:22:46: Jetzt kommt wieder ein russischer Mathematiker Kolmogorov-Sinai Entropi.

00:22:51: Diese Größe misst den Informationsverlust in diesen chaotischen Systemen, bei den stabilen Systemen ist kein Informatsurzverluste das heißt es kann im Prinzip beliebig weit vorausgesagt werden hier nach wenigen Schritten.

00:23:10: Das ist so wie man so will das kleine einmal eins der Komplexitätstheorie der dynamischen Systeme.

00:23:18: Ich würde mir wünschen, das bekommt ja später noch auch politische Anwendungen und so weiter, dass dieses Grundverständnis diese Sensibilität für die Dynamik der komplexen Systeme wenigstens qualitativ von den meisten Zeitgenossen verstanden wird.

00:23:38: Ich bin da völlig deiner Meinung.

00:23:40: Das ist ein Plädoyer, was ich immer wieder mache, dass sowas in die Bildung reingehört und auch schon in die Schule.

00:23:45: Aber das ist ein anderes Thema!

00:23:46: Ich will noch mal eine Frage zu dem stellen, was du gesagt hast.

00:23:49: wenn nicht das in einfache Sprache übersetzt wird?

00:23:53: Dann könnte man sagen, also so ein starrer Rhythmus wie eine Sinus-Probe.

00:23:58: Die ist unveränderlich und dann verhält sich etwas wie ein Kristall, wie ein Stein sozusagen... ...ist Star und Regide!

00:24:05: Das ist kein lebendes System.

00:24:07: Ein lebendes system braucht Adaptivität.

00:24:10: Also braucht die Fähigkeit sich anzupassen.

00:24:13: Das Chaos auf lokaler Ebene, so wie du das erklärt hast führt dazu, dass es diese Möglichkeit der Anpassung und der Veränderung des Systems in ganz gibt.

00:24:24: Nämlich das verändert sich im Ganzen dann wenn bestimmte Schwellenwerte überschritten sind.

00:24:29: Kann man das so übersetzen?

00:24:32: Ja Es gibt ein Wort, das ja heute selbst in der Tagespolitik verwendet wird Das heißt Resilienz.

00:24:42: Resilience hat man früher gesagt, das System ist robust Die Schüttel daran Und dann renkt es sich wieder ein oder ich werde krank, habe eine Infektionskrankheit und irgendwann ist wieder gut.

00:24:55: Und das System hat sie selber in den stabilen Zustand zurückentwickeln.

00:25:02: Das ist auch typisch hier für diese Systeme und all die Zustände, die ich vorher beschrieben habe.

00:25:09: Das einzige System dieser extreme Zustand wo es nicht der Fall ist sind diese chaotischen Systeme mit dem Liabunov-Exponenten, der also die empfindliche Abhängigkeit von den Anfangsarten misst.

00:25:24: In einem solchen Systemzustand ist das System nicht mehr in der Lage mich selber zu reparieren.

00:25:30: Ganz praktisch deshalb stehen auf unseren Barlöfen überall diese Geräte rum, mit denen waren Menschen, die dort kollabieren dass man dort also ein Herzkammerflimmern vorliegt, die man dort wieder in den Rhythmus zurückbringt.

00:25:50: Das heißt das System ist von sich aus nicht in der Lage das zu tun.

00:25:55: und deshalb wollen wir natürlich heute egal in welchen Bereichen komplexe Systeme haben wie sagen wir mal gesunde Organismen, die in der Lage sind auch auf Störungen robust zu reagieren und sich selber wieder in eine Normalität zu versetzt.

00:26:16: Also das Gefährliche nochmal ist das globale Chaos, lokales Chaos ist wunderbar!

00:26:24: Das braucht man die Kreativität

00:26:26: usw.,

00:26:27: in einem Betrieb oder sonstwo.

00:26:30: Da braucht man ein bisschen Unruhe und selbst das Herz, die Kathiologen sagen es ja... ...das ist auch sehr individuell verschieden.

00:26:37: all das gehört zum Leben und mathematisch zur Dynamik dazu.

00:26:43: Und ja, deshalb die Resilienz ebenfalls ein Zettel der Komplexität COV-Dynamische Resilience.

00:26:55: Das funktioniert ja nur, das müssen wir vielleicht auch noch mal festhalten bei offenen Systemen.

00:27:00: D.h.,

00:27:00: dass sind Systeme die nicht abgeschlossen sind, d.h.

00:27:04: Systeme, die Kontakt zur Außenwelt haben also sowohl was senden wie was empfangen können.

00:27:10: in deinem Beispiel mit dem Bahnhof wenn ich den Defibrillator nehme dann füge ich natürlich von außen sozusagen in das in dem Fall Trankesystem Mensch, also den Patienten der infarkt hatte Was hinzu?

00:27:27: Das bedeutet aber, dass die Ordnung, die sich dadurch aufbaut ja nur möglich ist.

00:27:32: Weil aus der Umwelt Energie also wenn du es überträgst auf die Wirtschaft Ressourcen aufgenommen und verbraucht und im Grunde genommen in Ordnungsparameter übersetzt werden.

00:27:45: Am Ende das wissen wir auch aus der Physik.

00:27:48: am Ende hast Du Entropie und am Ende Hast Du was uns angeht unser Leben den Tod.

00:27:54: Wie verträgt sich das miteinander?

00:27:57: Wunderbar.

00:27:58: Das ist der entscheidende Punkt, der ging mir auch durch den Kopf.

00:28:02: Das müssen wir noch ergänzen.

00:28:03: also das war wunderbar.

00:28:06: jetzt in der Dynamik unseres Gesprächs.

00:28:10: es ist tatsächlich so man hat Ende des neunzehnten Jahrhunderts geglaubt auf den ersten Blick dass was Darwin uns erzählt mit der Evolution wieder spricht doch einem Grundgesetz der Physik was gerade darauf angespielt.

00:28:25: der zweite Hauptsatz der Thermodynamik sagt, vereinfacht wenn ich ein abgeschlossenes System habe das nicht in Wechselwirkung steht mit der Umwelt dann zerfallen mit der Zeit alle Orten.

00:28:42: Das bedeutet physikalisch ausgedrückt es gibt eine Größe die schon erwähnte Entropie global zunimmt.

00:28:50: aber Und insofern war es eben nicht ein Dienerspürze da weh.

00:28:55: Dieses Gesetz ist ein statistisches Gesetz, das heißt global zerfällt alles.

00:29:03: Wenn wir eine Gruft sehen überlässt man sich selber.

00:29:08: am Ende fällt dort alles zusammen die Särge und ja.

00:29:14: aber irgendwo ist ein Lichtstrahl durch die Gruft gekommen und da sehen ein kleines Trendslein, eine Brugenseite.

00:29:24: Ein sogenanntes Unkraut.

00:29:25: Das ist leden, wunderbar grün und das entsteht dort.

00:29:30: D.h.,

00:29:31: da ist ein System, ein Organismus, das schwimmt gegen den globalen Strom der Entropie ein.

00:29:39: Unser ganzes Leben besteht darin dass wir gegen den Globalen Entropiestrom anschwimmen und irgendwann im Alter fallen nicht nur die Haare aus, sondern die Kräfte lassen nach und individuell verschieden schnappt die Entropiewelle über.

00:29:57: Und das bedeutet der Geto.

00:30:00: Wenn man jetzt aus dem Zibikon-Welliehöhe, dass also das Leben verlängert werden kann, bliebig dreihundert Jahre, vierhundert Jahre betreutet es ja nur, dass man bestimmte biochemische Mechanismen dort so verändern kann dass unser Leben in dieser Art verlängert wird.

00:30:18: Dieser zweite Hauptsatz der Thermodynamik ist davon völlig ungenommen und physikalisch gesehen die Annahme, das das Universum nicht offen ist dem entspricht all unseren physikalischen Erfahrungen weil Raum und Zeit entstehen ja erst mit der Expansion.

00:30:41: es gibt also nicht außerhalb irgendwas mit dem das Universum in Dechselwirken treten können.

00:30:46: Jedenfalls auf dieser Annahme beruht unsere gesamte Physik, also nochmal und jetzt kommt etwas Richtiges.

00:30:54: Der zweite Hauksatz der Thermodynamik als Statistisches Gesetz eröffnet die Möglichkeit, dass im bestimmten Nischen sage ich mal anschaulichst wie das die kleine Pflanze eben in der Gruppe, Leben entsteht, Evolution entsteht.

00:31:13: Zum Beispiel hier auf diesem winzigen Planeten der Erde ist sowas entstanden.

00:31:18: diese Strukturentstehung und Entropie wird also nicht außer Kraft gesetzt sondern nur lokal aufgehoben.

00:31:35: Und das ist die Möglichkeit die erklärt wird jetzt durch die lokale Aktivität.

00:31:44: Das war sich so hervorbeuert, was ich mit einem Kollegen aus dem Bergliemal das einigen Jahren beschrieben habe.

00:31:53: Wir haben diese lokaleaktivität interpretiert als eine Art dritter Hauptsatz der Thermodynamen weil der zweite Hauptsatz eröffnet nur die Möglichkeit aber antwortet nicht, wie entsteht der jetzt die Orten?

00:32:10: Und unsere Antwort war diese lokale Aktivität oder was Bertrand als den Elan Vital beschrieben hat.

00:32:17: Die haben wir sozusagen in den Gleichungen nachgemiesen, die diese Selbstorganisation der Strukturen erklärt.

00:32:29: Jetzt liegt ja eine Frage total nahe und damit kommen wir zu dem KI-System.

00:32:34: Wenn du diese mathematische Beschreibung dessen hast, was wir Anpassungsfähigkeit, Evolution leben und so weiter nennen können.

00:32:45: Also die ganze Vielfalt dessen, worin wir eigentlich Menschen sind, ja?

00:32:50: Was uns als biologische Lebewesen ausmacht... wenn du das als Formel-, als mathematisches System hast ist Sind KI-Systeme eigentlich nichts anderes als die Übertragung dieser Mathematik in ein künstliches System?

00:33:08: Und da reden wir jetzt von Prozessoren, Computern, Servern, Clouds und so weiter und so fort.

00:33:14: Die das technisch realisiert ist lassen wir für einen Moment mal aussahen.

00:33:18: Also ist aus dem Grund genommen nichts anderes also eine Verlängerung dieses Prinzipes.

00:33:21: was wenn wir Physik finden, was die Evolution ermöglicht hat, was letztlich auch Bewusstsein kalte, technische zunächst mal dumme Systeme übertragen.

00:33:34: Ja, allerdings muss ich eins wirklich vorausschicken ohne jetzt als Oberlehrer den Lörten zu wollen wir müssen uns zunächst einmal darüber verstehen was hier unter KI versteht denn das was du jetzt beschrieben hast ist eine ganz bestimmte Form der KI.

00:33:56: die nennt man heute Machine Learning.

00:33:59: Und im Grunde, wir haben ja unser Gespräch so begonnen.

00:34:02: Das was allgemein von der FAZ dafür über diese sogenannten seriösen Blätter bis hin zu weiteren Popularisierungen weitgehend auch in der Technik und der Industrie unter KI verstanden wird.

00:34:18: Die Zeitungen sind ja voll davon!

00:34:20: Ich kann es schon nicht mehr sehen weil ich mich seit vier Jahren damit beschäftige.

00:34:24: Das ist das sogenannte Beschieblöden Und das Machine-Nining ist tatsächlich so, wie du gesagt hast.

00:34:30: Tatsächlich hat die KI bei Turing und das waren meine Anfänge ja mit der Logik angefangen.

00:34:37: Man hat versucht in der Tradition von Turing künstliche Intelligenz als eine Simulation des logischen Denkens zu verstehen.

00:34:49: Das logische Denken habe ich ganz am Anfang erwähnt!

00:34:52: Wenn dann Regel?

00:34:53: Wenn A gar nicht B?

00:34:55: Man hat also versucht zu simulieren auf Computerprogrammen dieses logische Schließen und das war nicht nur in der Mathematik, in einem bestimmten Grade erfolgreich.

00:35:07: In den fünftiger, sechziger, siebziger Jahren sondern auch in der Praxis bei den sogenannten Expertsystemen.

00:35:15: Man hat versucht das Wissen von uns Menschen, von Experten im logischen Vendant regeln abzubilden, etwa in der Medizin.

00:35:25: Das waren erste Systeme für Infektionskrankheiten.

00:35:29: Wenn das und das vorliegt, dann tritt das so ein.

00:35:32: Das Lehrbuch wissten sozusagen dieserweise Abgebilde.

00:35:35: Dann hatte man die Idee, dann geben ich die Symptome eines konkreten Patienten an und das System durch Rückschwüsse aus diesen Vendanregeln sagt mir Aha!

00:35:45: Der Patient leidet an dem oder jedem Krankheitsbild.

00:35:50: Das ganze krankte daran Weil man natürlich das Wissen nicht total in solchen nodischen Wendern wählen abbilden kann.

00:35:59: Und wie kommt es, dass ein kleines Kind sich auf einen Fahrrad setzt?

00:36:04: Man sagt da unten sind die Pedalen und dann muss ich jetzt reintreten und hier den Linker müsste immer gerade halten und nach vorne gucken und so weiter.

00:36:13: Dann probiert das Kind also ein bisschen rum und auf einmal schreien die Eltern ganz begeistert der kleine Peter oder die kleine Susanne, da fährt sie.

00:36:24: Ja wie?

00:36:25: Oder wir?

00:36:26: Wir lernen Golf spielen und alter jetzt.

00:36:29: Das sagt uns der Golflehrer.

00:36:31: Wir müssen so halten Schläger und dann so.

00:36:33: Der Schwung muss so geben hast du Flujatennis gespielt.

00:36:36: Dann hast du den Gespür dafür usw.

00:36:39: Ja das heißt Learning by Doing.

00:36:41: Und das war der Paradigmenwechsel zu dieser heutigen KI dieses Machine Burning nach dem Vorbild des Gehirns mit Sensoren.

00:36:54: und Learning by Doing heißt nichts anderes, dass man in dieser synaptischen Verbindung dieser komplexen Systeme von Moronen die Gewichte verändert.

00:37:09: Das heißt, die chemischen Signale verändern sich jetzt das wird abgespeichert und irgendwann haben wir so ein Muster drauf.

00:37:17: Und das läuft dann, wenn wir guter Tennis-Spieler sind bei uns, wie wir sagen, intuitiv ab.

00:37:23: Das ist das Machine Learning und das hat man nachgebildet in den neuronalen Netzen und diese sogenannten Lernalgorithmen sind nichts anderes als algorithmische Abbildungen solcher chemischen Veränderungen der Senats.

00:37:39: Eins möchte ich hier hervorheben – und zwar sind ja gerade die Modellpreise zerliehen worden.

00:37:45: Für den Jahr im Jahr ist es für die Mobile-Reise in die KI für Physik ganz überraschen.

00:37:53: Und das war der Grund!

00:37:55: Dieses Machine Learning, erst jenige was wir jetzt Machine Learning in Scheinen weitergewölft haben, waren nicht die Neurobiologie.

00:38:04: Wir denken immer an diese ersten Modelle des Gehirns.

00:38:08: Es war die Physik.

00:38:10: Deshalb ging es auch dahin.

00:38:11: Warum?

00:38:12: Jetzt komme ich wieder zu den komplexen Systemen in ihren Anfängen zurück.

00:38:16: Nehmen wir ein komplexes System eines Festtörers, total tot anschaulich.

00:38:22: die Sprache besteht aus Atomaren die Polen das heißt atomaren Magneten könnte man sagen.

00:38:30: zwei Zustände und kann man anschaulich darstellen durch Punkte die verteilt sind.

00:38:37: in jedem Punkt gibt es einen Pfeil der zeigt aufwärts und abwärtes und dann anfangen wir ein total unregelmäßendes Muster.

00:38:45: Und nun wird so ein Phasenübergang ein, wie wir ihn eben beschrieben haben hier durch Erhixung dieses Systems.

00:38:52: und was passiert?

00:38:54: Da springen bei einem kritischen Punkt alle diese depole Närzungen in eine Richtung.

00:39:01: Ordnung entsteht aus Unordnen!

00:39:04: Die Philosophen haben sowas Energenz genannt bis es einen Phasendübergangs mit einem kritischem Wert Hier der Temperatur, der sogenannte Kurivert und Ordnung.

00:39:16: Und steht aus Unordnung.

00:39:18: Und Selbstorganisation haben wir eben genannt.

00:39:25: Aber es ist in Wirklichkeit diese Dynamik die man auch mathematisch beschreiben kann... ...und ein Festdörfer Physiker namens Roxhills.

00:39:36: er hackante das natürlich aus seiner Berufspraxis und hat gesagt, wer ist nämlich jetzt zum Vorbild für eine KI?

00:39:44: Und zwar eine KI die nicht Muster Entstehung erklärt sondern die Muster erkennt.

00:39:53: Das heißt ich interpretiere meine atomaren Biprole jetzt als Neuronen die in einfachsten Zahl zwei Zustände einnehmen können schwarz-weiß wie bei Pixel Bildern.

00:40:07: diese Phasenübergänge, die interpretiere ich – ich nehme fast dieselbe Mathematik als Lernalgorithmen.

00:40:15: Und dann sind die Systeme in der Lage reguläre Muster zu erkennen.

00:40:21: Musterentstehung aus Vorbild für Musken erkenne.

00:40:25: Das ist zwar jetzt etwas so einfach geschrieben.

00:40:28: Für sowas kriegt man einen Nobelkreis, kann man das ausarbeiten, ob man wie Hochseelt und andere ein Nobelkreist.

00:40:46: Das war uns auch vorgegeben durch unser Gehirn, weil der Neocortex besteht aus mehreren Schiffen.

00:40:53: Da kann man das genau verfolgen wie also anfangs erst diese farbigen Pixels da sind und dann wären sie verbunden in Teilmuster.

00:41:02: und schließlich Schritt für Schritt Erhalten wir so über diese Lernalgorithmen eine Muster, die aus einem Bild einer Person oder was hat immer entsprechen.

00:41:14: Und dieses ganze Machine Learning heute... Ich hätte bald mit meinem Fuhrengründeskanzler gefragt.

00:41:21: das Ganze geturnst, dass was gemacht wird über dieses Machine Learning ist nichts anderes als ungeheuer komplexe GPD ist sowas ungeheurer komplexe marionale Netze mit Milliarden von Neuronen und synapischen Verbindungen.

00:41:40: Und es geht immer bei allen Anwendungen um genau dasselbe, ich habe eine Struktur ein Muster und dieses Muster soll erkannt werden.

00:41:51: Und aus mathematischer Sicht gibt es nur einen interessanten thematische Theorien für all diese Anwendung Und das nennt sich das Unionerselle Apoximationstheorien.

00:42:03: Es besagt, wenn ich irgendein Muster habe die Funktion Klammer auf muss wie das darstellt Zielfunktion muss wenigstens stetig sein.

00:42:13: dann kann ich immer garantiert immer ein neuronales Netz finden dass also in der Lage ist dieses Muster zu erkehlen.

00:42:24: Mathematisch man kann Nur die Ingenieure, den muss natürlich was einfallen.

00:42:34: Sonst wäre die Sache ja hier schon neunzehnhundert und achtzig beendet gewesen.

00:42:38: ist dieser Satz bewiesen wurde.

00:42:41: Kleiner Einspruch!

00:42:42: Das Gesetz besagt dass es eine Möglichkeit gibt sich diesem Muster das wir erkennen wollen anzunähern.

00:42:51: Dass es also diese Annäherung gibt.

00:42:53: aber das Gesetz besag nicht dass wir diese Annährungen tatsächlich auch finden.

00:42:58: Wo ist es?

00:42:59: Das wollte ich hier in meiner Objektesbemerkung sagen.

00:43:02: Die Mathematik auf sich immer, wie sagt man so schön im Volkswund einen schlanken Schuh oder sowas, schranken Fuß.

00:43:10: Nämlich in dem... Man hat ein Existenzbeweis.

00:43:14: die Mathematiker sind begeistert.

00:43:16: Ein mathematischen Existenze Beweis für was?

00:43:19: Die Ingenieure stehen da und sagen so was!

00:43:22: Und jetzt muss man sich für die konkreten Anwendungen.

00:43:26: Und das ist natürlich, muss man sagen im gewunderungswerter Weise ja passiert.

00:43:30: In den letzten Jahrzehnten muss man sich nur wirklich sehr triggreich durch die neuronalen Mitze einfallen lassen um es zu machen.

00:43:38: Aber einen Punkt will ich hier machen.

00:43:41: und jetzt kommt der Philosoph und dann kommt wieder die Physik.

00:43:46: Ist das menschliche Intelligenz?

00:43:49: Ist menschlicher Intelligenzen nichts anderes als Anräufung von Daten?

00:43:54: Das glauben wir heute ja heute.

00:43:56: Und dann gibt es solche Algorithmen, die optimieren das Ganze.

00:44:01: Weiß nur wer das propagiert hat?

00:44:03: Beide sind ja auch Philosophen.

00:44:05: Das weißt du dich vielleicht immer Anfang des achtzehn Jahrhunderts David Hume.

00:44:11: David Humes hat gesagt was ist die Intelligenz?

00:44:15: Wir sind Organismen da sind die Sensoren wir sammeln Daten und so weiter.

00:44:19: Blitz und Donner!

00:44:21: Das ist kein Gesetz.

00:44:22: Es gibt keine Gesetze.

00:44:24: Warum war er so gegen Gesetzen?

00:44:26: Weil die Generation der Physiker vorher behauptet hatte, das ist die Offenbarung Gottes.

00:44:32: Die Physik ist die neue Offenwahrungsreligion und nicht in Latein oder Hebräisch oder sonst.

00:44:39: wo schreibt Gott die Gesetze sondern erschreibt sie in der Sprache der Mathematik.

00:44:44: Das war jetzt Original-Turm Valilé und Mutant dasselbe Exil.

00:44:49: Und deshalb war der Theatrividium, das is wie Aufklärung völlig allergisch gegen Gewitze in der Kisacke.

00:44:55: Wir brauchen nichts anderes wie Sensoren und dann sehen wir diese Häufigkeiten.

00:45:00: Und dann wissen wir, das ist hier Verluten, es wird immer sicherer so.

00:45:06: Und ein paar Jahrzehnte später kommt der andere Große nämlich Kant.

00:45:11: Und was er kannt?

00:45:14: Auf diesen Häufigkeiten von Beobachten hätte Newton nie seine Gesetze erfinden können.

00:45:21: Wir brauchen etwas zusätzlich – und das ist Kausalität!

00:45:26: will ihr nicht weiter drauf eingehen, aber es zeigt etwas sehr Entscheidendes.

00:45:31: Tatsächlich ist es auch so gewesen der Lutten und der Galilee hatten ja lausig wenig da.

00:45:39: Lausig, wie lief das?

00:45:42: Aber sie hatten eine geniale Idee nämlich alle Veränderungen muss eine Ursache haben!

00:45:48: Und was war bei Newton die Veränderung von Geschwindigkeit bis Beschleunigung?

00:45:54: Und was ist hier Ursachen für eine Beschleunigung, die ich noch waren?

00:45:57: Eine Kraft.

00:45:58: Das war der geniale Idee diese Abhängigkeit der Kursalität und das ist der zweite Hauptsatz der Mechanik, den wir alle in der Schule lernen.

00:46:10: Heute sind es Differenzialgleichungen, Bewegungsgleichung so.

00:46:14: Und daraus dann mit ein paar Daten, die auch von Kettler hatte, Stichwort Kettlerschelipsen Gesetze und so weiter, mit den paar Daten leitet er dann mathematisch ein Gesetz ab des Gravitationsnivels.

00:46:32: Und das ist wirklich, hoffe ich bis heute fantastisch.

00:46:36: auf dieser mathematischen Maschinerie drohen die gesamte spätere klassische Physik mit all ihren präzisen Voraussagen.

00:46:45: Laplace-Nabolion steht da.

00:46:48: es ist total verwundert und sagt wie schaffst du das?

00:46:52: Er hat eine Art Computer gemacht mit seinen Differenzialgleichungen.

00:46:56: Aber so ist das entstanden, nicht weil der Newton da gestanden hat!

00:47:00: Der war ja als die Pestausgrach aus London geflohen, saß bei seinem Mutter auf dem Bauernhof und schrieb da seine Prinzipia.

00:47:08: Und er hat mich da gelegen, dieses Voltaire später erzählt hat und hat geguckt ob der nächste Apfel auch vom Bauen fällt um beim Fünften.

00:47:19: Wir fallen vom April, vom Baum.

00:47:22: Sagt er, ah das Kavitation ist ein Setz!

00:47:25: Ja?

00:47:25: Das ist Machine Learning.

00:47:27: also ich will das bewusst sagen was ich eben mit dem Gedöns meinte.

00:47:32: Machine Learning is ganz nett und schafft ungeheuer viel.

00:47:36: sehen wir bei ChatGPT diese ungeheure Trestsicherheit mit dem ChatGPD statistische Erwartungswahrscheinlichkeiten voraus berechnet dass bestimmte Worte an bestimmten Stellen eingesetzt werden.

00:47:50: Aber das ist es schon, aber dass nicht Menschliches Ding von mir.

00:47:54: Das ist Kausalität.

00:47:55: und jetzt kommt ja komm Geromo Sapiens Lestler in die Filoca.

00:48:01: Wie lässt sich das jetzt aus dem Maschinenbild?

00:48:03: Aus alles lernen.

00:48:05: Bin hier im Tübingen angeschlossen da an den Monsfrandenziploten.

00:48:09: Die haben schon sehr viel damit angefangen was heute eigentlich verbunden ist.

00:48:15: man merkt in meiner Empphase Der Mainzer ist da jetzt mittendrin, der ist ja engagiert.

00:48:20: Ist die Erweiterung des Machine Learning mit diesen kaussalen Denken und sie haben das hier alles schon!

00:48:27: Wir haben seit Noten-Skraniliezeiten diesen Reichtum, sag ich mal vom Differenzialgleichungen, die überall mit großem Erfolg angesehen werden und nicht nur etwa in den Naturlistenchancen sondern unsere gesamte Technik berührt da drauf die Ingenieurwissenschaften, die Elektro-Technik.

00:48:47: All das beruht daraus!

00:48:48: Also die Idee ist einfach kurz und knapp, beides miteinander zu verbinden.

00:48:53: Diese neuronalen Netze sind ganz nett, die optimieren unsere Beobachtungsdaten.

00:48:58: aber wenn ich das Anwendungsgebiet kenne, wie es durch diese Gleichungen bestimmt ist dann habe ich der Philosoph sagt A priori vorgegebene Lösungen.

00:49:08: Die stecken in der Mathematik.

00:49:10: Und dann versuche ich sie zu approximieren die Differenzen zu vermindern und das nennt man heute Physico AI.

00:49:18: Nicht länger Machine Learning, Physical AI oder man sagt auch Physics-Informed AI, Physics-informed Neural Networks und Physics muss mal jetzt nicht so eng sehen.

00:49:31: Das können genauso gut am Ende Gleichungen sein wie unsere Ökonomien einsetzen oder was auch immer.

00:49:38: wo mag ein solches kausales Grundlisten?

00:49:42: Ich will damit nicht, dass man damit jetzt die menschliche Inhalte begrenzt brutal kreiert hat.

00:49:50: Aber es ist ein wesentlicher Schritt.

00:49:53: Darf ich noch eine politische Benarkung hier machen?

00:49:57: Wir stehen hier in Deutschland so ein bisschen verängstigt und sagen oh Gott diese KI, diese Daten.

00:50:08: Leute da im USA China, die haben so viel Geld.

00:50:12: Soviel Rechner, die mit ihrem Machine Learning nicht mehr einzuholen Wir hier in Deutschland und Europa waren made in Germany die Weltmeister In Elektrotechnik, in Mechanical Engineering.

00:50:25: Das ist unsere Automobilindustrie.

00:50:28: Die haben ein ungeheures Listen auf diesem Gebiet.

00:50:31: Also meine Bemerkung jetzt Physical AI Ist für uns eine ganz große Chance.

00:50:37: Wir sollten unser Dissende für gerade hier an unserem Land haben.

00:50:41: Traditionell, das sollten wir verbinden mit der KI und die anderen sollen ihr JetGPT machen und die Simulation der Medien und was weiß ich?

00:50:54: Nebenbei bemerkt es ist natürlich politisch und juristisch ein großes Problem.

00:50:59: Das muss man ernst nehmen, dass es kein Bedöns Kinder schützen

00:51:03: usw.,

00:51:04: aber vom technisch- wissenschaftlichen Standpunkt aus muss Das langweilt nicht das mittlerweile mit dem Machine Learning.

00:51:13: Über diese Physical AI, da ist Musik drin auch für die Zukunft wie uns theoretisch.

00:51:20: David Hume kann aber praktisch richtig erfahren können.

00:51:25: also Ich versuche das nochmal zusammenzufassen und daraus ergibt sich für mich eine Frage.

00:51:30: Einfach übersetzt haben wir eine Verbindung zwischen Wahrscheinlichkeit, statistischen Überlegungen und Gesetzmäßigkeiten auf der einen Seite – das ist das Machine Learning – und auf der anderen Seite das was Kant a priori Erkenntnisse genannt hat.

00:51:47: Das heißt, wir haben klare Vorstellungen davon in unserer Welt.

00:51:51: wenn das passiert, passiert mit Notwendigkeit auch das!

00:51:54: Kausalität, wie du es genannt hast.

00:51:56: Und der neue Schritt ist jetzt beides miteinander zu verbinden.

00:52:00: Meine Frage bezieht sich genau auf die Phase dazwischen.

00:52:04: Da gibt es ja sowas Weltsames.

00:52:05: das heißt GROCKING!

00:52:07: Ist ein komischer Begriff stammt von Robert Heinlein aus einem Science Fiction Roman und GROcking.

00:52:15: mein folgendes Du hast erklärt wir Systeme trainieren Wir zeigen denen eine Banane und einen Apfel Und irgendwann, immer wenn wir eine Banane zeigen hat das ein Maximalwert des Trainings erreicht.

00:52:30: Statistisch gesehen – hundert Prozent!

00:52:32: Immer wenn wir einen Apfelbild zeigen sagt das System Apfel und bei Bananen Bananene.

00:52:38: Jetzt nehmen wir Bilder mit denen das System noch nicht trainiert wurde Das heißt Bilder wie das System aus welchen Gründen auch nicht kennt.

00:52:49: Was passiert jetzt?

00:52:50: Und das ist dieses seltsame Phänomen des Grockings.

00:52:54: Wir schieben immer mehr Trainingsbilder hinterher, wir versuchen das immer besser zu machen auch mit den neuen Bildern und die Leistungsverbesserung ist gar nicht so richtig gut.

00:53:06: und plötzlich nach einer langen Phase des weiteren Trainings erreicht es abrupt maximal wert und kann sogar Generalisierungen machen, kann also zum Beispiel auch sagen... Also eine Mandarine dich zeige ist weder ein Apfel noch nur Banane sondern das ist irgendwas anderes.

00:53:25: Da haben wir ja noch keine physikalischen Wenn-Dann-Prinzipien eingesetzt.

00:53:31: Wie kommt diese plötzliche Leistungssteigerung zustande?

00:53:36: Und hat die was wieder mit Selbstorganisation zu tun?

00:53:40: Das ist sehr gut beschrieben.

00:53:42: Das ist aber alles im Rahmen des Machine Learning.

00:53:46: Denn diesen komplexen System der neuronalen Netze liegt eine Mathematik zugrunde, die seit über hundertzwanzig Jahren bekannt ist.

00:54:01: Die Leute sagen immer ah das ist ne Blackbox man weiß überhaupt nicht was da abläuft.

00:54:05: wir kennen diese Art von komplexem System und jetzt habe ich euch auch so einen guten Erfolg.

00:54:10: Ein Das beispielsweise!

00:54:12: oder eine Flüssigkei ist ein komplexes System aus Milliarden vom wechselwirkenden Molekülen.

00:54:19: Wir haben das eben schon beschrieben und die Mathematik, Wolfsmann und andere haben sie eingeführt Jips von der englischen Seite.

00:54:32: Das ist die statistische Mechanik und in der Statistischen Mechanik da können wir rechnen Zustände.

00:54:39: ist auch ganz uninteressant, was das einzelne Molekule macht.

00:54:43: Wir können zeigen wie durch solche Phasenübergänge neue Gruppierungen entstehen.

00:54:49: und es entscheidend ist wir können Optimierungen durchführen, wir können Zielzustände angeben und sagen Wie können wir die Statistik so trimmen dass wir eine optimale Lösung haben?

00:55:03: Leben beigesagt VW und andere Firmen Diese Art von der Beschnimmlearning schon angewendet, da war das Ganze hier überhaupt noch nicht in den Medien.

00:55:16: Sondern um Verkehrslüsse zu modulieren!

00:55:19: Ich möchte also einen bleiblichen Verkehrsfluss in einer Großstadt beispielsweise haben und nicht hier in München, ich bin gerade hier in Heidhausen nur in Heidehausen oder sonst wo?

00:55:32: Und dann wäre ein Global ein lokales Minimal.

00:55:37: Man kann sich das als Potenzialprobe so vorstellen.

00:55:41: Und das tiefste Tal ist das globale Minimum und das möchte ich erreichen, dass es der optimale Wert und nicht hängen bleiben in solchen lokalen Sachen.

00:55:52: Was kann ich da statistisch rumtricksen?

00:55:56: Das ist in der Mathematik solcher Zehnten bekannt wie man sowas macht.

00:56:00: So haben die also Optilierungsmodelle zum Beispiel für Verkehrsluts.

00:56:05: Man kann sie gleich überlegen... andere Anwendungsgebiete, wie man das machen kann.

00:56:10: Das ist aber im Prinzip ist es reine Statistik die hier abläuft und deshalb kann man's auch in der Machine Learning in dieser Reise auf die Maschine bringen und da ist überhaupt kein Geheimnis hinter.

00:56:25: Das einzige Wichtige was man hier verstehen muss ist die Technik.

00:56:32: Meiner die Mathematik seit einem halben Jahrhundert oder hundert Jahren bekannt, was heute in Zukunft ist die Technik.

00:56:40: Die Macht unserer Maschine!

00:56:42: Die Energie, die wir jetzt da geproduzieren können um solche ungeheuren Datenmengen in dieser Weise zu optimieren.

00:56:50: Deshalb erzählt der Trump und andere ja auch also was braucht ihr für eure KI?

00:56:56: KI kennt er auch nur Maschinenlöbel.

00:56:59: Ich baue euch jedes Kernkraftwerk dahin Und im Übrigen bei uns in Amerika spielt Energie sowieso keine Rolle.

00:57:06: Schrien wir kreiswert, da lernt er im Moment das Ganze auch bei ihm vom Weltpolitik ab.

00:57:12: So einfach geht es nicht!

00:57:13: Aber so dieser Glaube Big Power, Big Energy und Big Data damit knacken wir die Welle.

00:57:22: Das ist so.

00:57:23: jetzt möchte ich aber sagen der Aber-Glauge zu dem Machine Learning.

00:57:27: Wie man kann?

00:57:28: Machine Learning ist sehr effektiv und das gleich noch mal zu betonen, Houting den Beispielen die du eben erwähnt hast.

00:57:35: Aber und theoretisch gesehen ist es nichts anderes wie das Maschinenmöcken.

00:57:41: Und was ich eben möchte, ist befestigt auch dich sondern viele andere auch in China wissen genau wohin der Hase läuft.

00:57:50: Das ist das Wissen auf das Erfahrungswissen, des Gesetzeswissen dass wir haben in unserer Industrie, in unsere Technik und in den Naturwissenschaften in der Physik gasverbindend mit der Statistik.

00:58:04: Wir haben all die Maroden drücken hier bei uns, wir brauchen eine KI wie sozusagen in der Brücke steckt.

00:58:11: das ist Fysikal EI ein nachhaltiges Bahnnetz das heißt die Weiche meldet mir also hört zu in sechs Monaten brauche ich einen Ersatzteil da und da.

00:58:24: ja dass es KI.

00:58:26: das ist die KI der physikalischen Infrastruktur dasselbe natürlich im Gesundheitswesen, in unseren Operationszellen.

00:58:34: In der Robotik und so weiter.

00:58:36: Das ist das was ich mit den Physiker EI meinte.

00:58:41: Und für vieles Hochschrochen.

00:58:43: am Anfang steht dieser gerühmte Konflikt von David Johme und von Kamm als hätten sie die ein-und-sonsteste Jahrhundertfrau rausgewinnen!

00:58:54: Das hat mich so erstaunt wie ich es jetzt gesehen habe.

00:58:59: Die Gesetze sind von Gott vorgegeben.

00:59:02: Der war ja auch ein Vertreter der Aufklärung, sondern er sagt, ihr, den Milchwiche verstanden!

00:59:08: Er ist in der Weise strukturiert, dass wir in der Lage sind heute würden wir sagen Hykothesen, Kausalgesetze anzunehmen als Octi-Welt so funktioniert.

00:59:21: Das sind so Formulierungen nach Werken der naskanzianischen Philosophie.

00:59:25: aber heute würden Wir sagen Hypothesen Aber die Möglichkeit, solche Hypokesen zu bilden, hauptsächlich.

00:59:34: Die muss hinzukommen, sonst ist diese Eindruckung am Kenden der Statistik nicht schön.

00:59:42: Das sind wir genau bei unserem dritten Punkt jetzt nämlich bei der Frage okay wie wenden wir das denn jetzt alles in Politikgesellschaft und so weiter an?

00:59:52: Du hast ja zu Recht sozusagen mit Kant geendet Und mit dieser Idee, dass wir irgendwie ein Kausalmodell der Welt ja schon haben.

01:00:01: und wenn wir sozusagen die Automaten mit diesem Kausalamodell der welt noch füttern zusätzlich dann wird es richtig super.

01:00:08: Das Problem ist zweierlei.

01:00:10: erstens Wir haben dieses geschlossene kausal Modell der Wirklichkeit nicht.

01:00:15: Wir wissen doch nicht mal ansatzweise wirklich wie wir all die Bewusstseinsphänomene bis zum letzten alles beschreiben sollen.

01:00:24: Da fehlt uns noch sehr viel in diesen Kausalitätsketten.

01:00:27: und das zweite ist, es gibt gute psychologische Untersuchungen die zeigen dass Menschen mit komplexen Systemen,

01:00:34: d.h.,

01:00:35: Systeme also von kleinen Schwankungen abhängen, die sich hochschaukeln können, sehr schlecht umgehen können.

01:00:46: Warum?

01:00:46: Weil Menschen sozusagen in ihren Stern-Kausalmodellen der Welt ja aber das ist doch eigentlich ganz anders festsitzend gefangen sind und zum Beispiel diese kleinen anfänglichen Mini Rückkopplungen gar nicht mitkriegen, die plötzlich zu exponentiellen Entwicklungen führen.

01:01:05: Deshalb gibt es z.B.

01:01:06: sowas wie ein Börsencrash obwohl wir das ganze Finanzsystem ja zu hundert Prozent selber erfunden haben werden immer wieder überrascht von irgendwelchen Bewegung an der Börse.

01:01:16: warum?

01:01:17: weil wir die Dynamik kleiner Fluktuationen erkennen können.

01:01:22: Wir haben ein Problem im Umgang mit Komplexität und meine Frage ist, wie setzen wir die Erkenntnisse, die du, die andere hast, die sich mit Komlexitätsforschung und KI befasst haben?

01:01:34: Wie setzen wir sie eigentlich gut in politisches und gesellschaftliches Handeln um?

01:01:39: Was is dein Ratschlaub

01:01:40: dafür?".

01:01:42: Ja also zunächst einmal diese komplexen Systeme, diese Mathematik, beschrieben habe, ist unabhängig von der Interpretation.

01:01:55: Ich hatte gleich am Anfang gesagt ich kann zum Beispiel das ist ja nur eine Klasse von Differenzialgleichung und es gibt Ziele andere und Kann ich anwenden im verschiedenen erstaunlich hielen z.T.

01:02:14: als völlig unterschiedlich angesehene Gebüte.

01:02:17: damit haben wir angefangen.

01:02:19: Das ist sehr wichtig.

01:02:20: die Mathematik ist nur ein Modellierungsinstaurant.

01:02:24: Aber was für eins?

01:02:25: Und jetzt bei den sozialen Systemen, ich hatte eben aufgehört als sich diese Evaluation der komplexen Systeme ganz am Anfang geschrieben haben bei dem ökologischen System.

01:02:38: Jetzt könnten wir ja so weiterfahren.

01:02:41: Jetzt können wir sagen okay, als nächstes betrachten wir unser ER-System.

01:02:46: Unser ER- System ist ein hochkomplexes System Aber es geht nicht nur um die ökologischen Systeme, sondern da kommen wir Menschenmütze.

01:02:54: Wir nähern uns jetzt eine Aufgabe.

01:02:56: Wir kommen dazu mit den Faktoren der menschwischen Zivilisationen.

01:03:01: Wir halten ein hoch rückgekoppeltes System – das könnte man sozusagen in Pfeilen darstellen.

01:03:06: Man sieht den Planeten und dann sieht man die natürlichen Fakturen wie schon da waren Klima, Temperatur, Wasser

01:03:14: usw.,

01:03:15: was vor der Existenz des Menschen schon da war.

01:03:19: Jetzt kommt hier noch mit unserem Zeug dazu, unseren Faktoren und das rückkoppelt auch nochmal.

01:03:25: Das heißt die Menschen werden älter.

01:03:28: unser Industriesystem Verschmutzung der Umwelt auch rückgekoppelte Systeme ein anderes System während des Klima.

01:03:36: Das ist auch einer der Klassiker für einen komplexen System.

01:03:39: Und das kleine einmal eins Der Dynamik.

01:03:42: was ich eben erzählt habe Mit der Abhängigkeit von den Kontrollparameter lässt sich wunderbar hier abspielen.

01:03:51: Das heißt es gibt Kontrollwerte hier, gerade beim Klima da wissen wir ganz genau wenn die erreicht sind dann sind wir in der Situation des Tankers der also auf den Eisberg zuläuft obwohl alle Motoren rückwärts laufen und wir dagegen steuern.

01:04:10: Es hilft nichts mehr!

01:04:11: Der Kontroll das ist no return von diesem Kontroll Und das kann man sehr präzise mathematisch beschreiben.

01:04:22: Den Klimamodellen, da geht es im Grunde um die Definition dieser Kontrollwerte und jetzt können wir natürlich versingen das Ganze auch.

01:04:32: Das habe ich in meinem ersten Buch über die komplexen Systeme.

01:04:37: Man hat sich hier neunzig auch beschrieben.

01:04:40: schon deshalb ist das auch weltweit so gut angekommen auch für ökonomische Systeme.

01:04:51: Man hat also Märkte beispielsweise und die Ökonomen haben das ja schon vorher, die man mathematisch in dieser Weise beschreiben kann als offene Systeme und dann kann man Gleichgewichtskunde berechnen

01:05:05: usw.,

01:05:06: die Volkswirte machen sowas auch nach wie vor als Übung.

01:05:10: Die Volatilität an den Finanzmärkten Der liegt eine Gleichung zugrunde, mathematisch.

01:05:18: Die kennt man seit Anfang des Launzenjahrhunderts.

01:05:21: Das sind die Navier-Stokesbörsche.

01:05:24: Die Mathematiker schlagen das Kreuzzeichen.

01:05:27: Das ist bis heute ein Milleniumproblem.

01:05:29: Nämlich die Lösung dieser Hochnichtdringjährigen Geifern.

01:05:33: Wir haben nur Anlehrungen für diese Gleichungen und der ist sogar nur Welp heißt wir vergeben worden in der Autonomie für einigen Jahren.

01:05:43: Black and Shoals Formel, die berechnet also die Wahrscheinlichkeit für Optionen an den Aktienmärkten.

01:05:52: Natürlich ist es eine Lösung unter sehr eingeschränkten Bedingungen sehr speziell.

01:05:59: aber ich erwähne das um zu zeigen wie man diese Denke weiter geht und zwar durchaus noch im Rahmen von mathematischen Modell.

01:06:09: auch nicht lineare parzielle Differenzialgleichungen, die dieser Art von Dynamik zugrunde liegen.

01:06:16: Zum Teil stochastische Differentialgleichung, weil wir für euch damit aus.

01:06:20: Denn ich möchte kommen zu dem Punkt, den du auch gefragt hast.

01:06:25: Wir haben ein Problem im Umgang mit der Komplizität in der Politik und sonst so.

01:06:30: Und ich möchte das mal erläutern – auch an verkrauten gerade aktuell verkraute politischen Situation.

01:06:41: Wir haben ja unsere Generation noch den Kalten Krieg erliegt, der kalte Krieg war eine bipolare Welt metterstabil in der Sprache der dynamischen Systeme.

01:06:55: das heißt es war gut kalkulierbar in gewisser Weise linear auf möglichst automatisch wagen aber das Befährliche bei die Metterstabbilität.

01:07:04: wenn so ein Kipppunkt erreicht war dann kommt das leicht umschirrt.

01:07:09: Und dann war die große Idee auf diesem Hintergrundwissen, dass man angefangen hat Ende der Siebzigerjahre, Anfang der Achtziger-Jahre von beiden Seiten.

01:07:21: Von beiden Blöcken aus eine Sicherheitsarchitektur Stichwort Welsiki zu entwerfen fand ich damals grandios.

01:07:30: das war genauso in dieser Denke.

01:07:33: wir brauchen eine solche Struktur Die ausgeht es an dieser Bipolabendil.

01:07:38: Und dann kam die Situation, die wir alle wollen sich kennen.

01:07:44: Ein Phasenübergang würde ich fragen... Diese Welt bricht zusammen!

01:07:49: Es entsteht eine multipolare Welt am Anfang mit einer großen dominierenden Macht und das hat sich mittlerweile total verändert.

01:08:00: Wir haben eine multipolare Welt Das heißt wir sind in einer hochgradig nicht linearen Welt gelangt.

01:08:08: Es gibt nicht nur USA und die alte Sowjetunion.

01:08:12: Es gibt China, aber China nicht alleine!

01:08:15: Es gibt Indien es gibt Südafrika es gibt südamerika.

01:08:19: Überall entstehen diese Zentren Diese Konflikte.

01:08:23: Alles ist mit allem verwickelt.

01:08:25: Und wenn ich da oben an der Schraube was mache dann verändert sich da und da was?

01:08:30: Ich habe auch nicht damit gerechnet.

01:08:32: Also ganz konkret aus der Tagespolitik um das zu erläutern Ich kann natürlich als dominierende, immer noch dominierendem Weltmarkt.

01:08:41: Mit einem Flugzeugträger vor irgendein kleines Land mit Südamerika Vorfahren tauscht die Regierung aus.

01:08:50: nebenbei brechelt es folgerig aber mir kann sowieso keiner was.

01:08:54: und alles andere um diesen Kontinent habe ich sowieso unterkonkorde.

01:08:58: diese lokale Operation ist möglich wenn nicht aber mathematisch gesprochen in der Skalierung zu höher komplexen Systeme kommen.

01:09:09: und von der Art sind die Konflikte und Kriege, mit denen ich es heute zu tun habe.

01:09:14: Da merke ich – mit dieser Art von eins auch im linearen Denken komme ich keinen Schritt heute!

01:09:21: Ich spitze es zu.

01:09:23: Kriege sind ab einer Skalierungsgröße der Komplexität nicht mehr zu gewinnen.

01:09:31: Der große Einstalt war aus nineteenhundertfünfenvierzig sechsundfünfzig.

01:09:36: Nach dem zweiten Weltkrieg gesagt, Kriege sind mich länger mehr rational um Konflikte zu lösen.

01:09:45: Genauso!

01:09:46: Er hat nicht von Ethik gesprochen, er hat nicht vom Moral gesprochen was natürlich auch ein wichtiger Aspekt ist aber er hat besprochen hier das hat etwas mit Intelligenz zu tun.

01:09:56: Er dachte natürlich an die Atombombe die er selber ermöglicht hat und sechs Jahre später sieht was daraus geworden ist.

01:10:04: Aber ich übertrage das in dieses Einschneidenwort auch auf die komplexen Systeme der heutigen Kriege und wir wissen, dass andere aus der Tagespolitik dieser Phasenübergang den wir im Ukraine-Krieg beobachtet haben.

01:10:18: Die fangen an mit einem Krieg wie der Zweite Weltkrieg mit Panzern.

01:10:22: Und was seitdem haben wir heute?

01:10:24: Wir haben einen KI-Krieb!

01:10:25: Die Technik hat die Form des Krieges verändert.

01:10:29: Wir reden von dem hybriden Kriegen Diese Zwischenform, zwischen Frieden und zwischen heißem Tree.

01:10:35: Das ist durch die Tisch mit dieser Drohnen- und Kali erst möglich geworden.

01:10:40: Diese Politik der kleinen Stiche überall!

01:10:43: Wie weit kann ich den?

01:10:45: Aber jetzt merke ich Leoponophles grüßen... Nein, das sind lauter große Bruchtengerufe.

01:10:53: Die Theorie, die Mathematik der dynamischen Systeme wesentlich Kolmogorov und wie sie alle heißen, Kontratrie.

01:11:01: Das sind große russische Mathematiker, möchte ich nun mal hier am Rande bemerken.

01:11:06: Und wenn man diese Dynamik kennt dann weiß man Diese lokale Abhängigkeit, die sensibler Abgenigkeit wie die gefährlich ist.

01:11:17: das kann wie damals beim ersten Weltel.

01:11:20: solche lokalen Ereignisse können jederzeit umstragen weil Sie in einer solchen chaotischen Situation Das heißt, dieser hybride Crete wie wir heute sagen ist im Grunde ein chaotischer Zuschauend weil er hochsensibel abhängt von den lokalen Stücken.

01:11:40: Und ich kann das am Ende nicht berechnen auch nicht mit angenehrter numerischer Mathematik.

01:11:47: aber wenn man diese Art der Dynamik verstanden hat dann kriegt man einen Gefühl einfach dafür wie solche dynamiken Acker.

01:11:57: Ich würde dich zum Schluss gerne fragen, was die Komplexitätsforschung und von mir aus auch KI-Systeme, wenn man von denen aus denkt über Demokratie sagen.

01:12:08: Demokratien sind ja sozusagen fehlerfreundliche auf lokaler Ebene manchmal chaotisch eine Systeme, die trotzdem versuchende Metastabilität also was du mal Resilienz den Abend hast früher herzustellen.

01:12:24: Das sehr Ähnliches gilt auch für Unternehmen.

01:12:27: Würdest du aus Sicht der Komplexitätsforschung sagen, dass solche demokratischen also in sich pluralistischen Systeme resilienter sind überlebensfähiger sind als die Systeme, die sich wie soll man mal sagen?

01:12:41: Die Dealmaker, wie Trump oder auch Xi Jinping vorstellen?

01:12:45: Ja!

01:12:46: Also ich will das mal etwas vereinfacht, weil vereinfachte auch vielleicht räufschnittsartig an drei Beispiel mit der Demokratie deutlich machen.

01:12:57: Was wir heute erleben, nehmen wir USA.

01:13:02: USA scheint mir in eine Richtung zu gehen wo also zwar vom Ursprung her von der ganzen Idee her wunderbar die Demokratie als großes Ideal dasteht.

01:13:17: Also wenn ich diese Statue sehe Dieses Freiheitsstab hier.

01:13:24: Da läuft mir heute noch kalten Rückenwumpfer!

01:13:27: Ja, kommt her die ihr mühselig umbeladen.

01:13:30: Kommt in unser Land wir bauen es gemeinsam auf.

01:13:33: Religion spielt keine Rolle.

01:13:35: Rasse spielt keine Roll.

01:13:36: Hauptsache ihr seid bereit?

01:13:38: Fähig und setzt euch all.

01:13:40: Wunderbar!

01:13:43: Also ich bin meine Emotion den richtig durch wenn ich das sehe.

01:13:47: Was war da für ein Land?

01:13:49: Für eine Hoffnung die damit verbunden war, gegen all diese autoritären Regime, die wir in der Orgäischen Vergangenheit erlebt haben.

01:14:00: Und was ist daraus geworden?

01:14:02: Wir sehen also dass die Profiten, nimmermal Pieter Thiel oder andere, was verkünden die diese Idee des Wegbewerbss, die Popper so hervorgehoben hat.

01:14:13: Popper war ja derjenige nach dem zweiten Weltkrieg, der die Demokratie verherrlicht hat.

01:14:19: Er gesagt hat die Freiheit des Einzelnen, das ist eins zu eins mit der Wissenschaft.

01:14:26: Die Freiheit der Wissenschaft und so weiter war in der Situation auch verständlich.

01:14:31: jemand wie Peter Thiel oder andere, die sagen Der Wettbewerb, den stremen wir gar nicht ab.

01:14:37: Wir wollen am Ende eine Oligarchie haben im Sinne einer dominierenden Company.

01:14:46: Die gibt sozusagen auch die Wertvorstellungen vor für die Gesellschaft und am Ende ist das das Beste für die gesamte Gesellschaft.

01:14:55: Das ist die Idee!

01:14:56: Und warum?

01:14:58: Weil die Demokratie, da haben sie natürlich ihre Demokraten und ihre Administration der Vergangenheit vor Augen mit riesigen Bürokratien sich total entzremdet haben vom sozusagen Fuß voll dem Demos.

01:15:13: ja Und die Leute waren zackt, da irgendwo in den Metropolen sah das immer schön aus.

01:15:19: In New York, in San Francisco und so.

01:15:22: Da wo unser eines die Intellektuellen auch waren.

01:15:26: Wunderbar!

01:15:27: Aber wie sieht es denn aus?

01:15:29: Da im Land... Diejenigen, die nachher dieser Administration jetzt gewählt haben.

01:15:34: Das heißt also um das zu vermeiden brauchen wir zentrale Organisationen Und die zeichnen sich aus durch ihre Effektivität.

01:15:45: Das ist im Grunde diese Ideologie.

01:15:48: nicht nur Peter Thiel, da gibt es ja auch sie eine andere und Maske und andere haben das ja auch verkündet.

01:15:54: Dahinter steckt aber eine Rationalität, die wir heute umstehen, dass da die Macht hier von wenigen, die jetzt noch mehr haben wollen.

01:16:03: Was wollen die denn eigentlich?

01:16:04: Die haben wir schon Milliarden!

01:16:06: Das ist nicht der Punkt.

01:16:07: Der Punkt ist, dass dahinten eine Racionalität steht Die sagt am Ende brauchen wir diese zentralen Organisation, um das ganze System nicht nur zu stabilisieren sondern auch in dieser Weite durch Innovation abzusichern und nach vorne zu bringen.

01:16:26: Und der Wegbewerb war nur eine Stufe in diese Richter.

01:16:31: Und dann mit die Alternative – das ist China – die Chinesen sagen Wegbewerk ist wunderbar!

01:16:39: Das war der große Fehler der früheren kommunistischen Systeme.

01:16:43: und sie erinnern sich an, du erinnert dich an den Übergang damals des Kommunistischen China zur jetzigen Form des Kommunismus.

01:16:52: Du gesagt wurde die Dinesens sind ja die Intelligent.

01:16:55: Herr Fusselt mal wirklich hier sagen!

01:16:57: Die haben gesagt wir machen das Wicht wie Borbatschow und Sie sondern wir machen es kontrolliert.

01:17:03: da wird also schon Heil.

01:17:05: Das ist jetzt unser Labor Und jetzt gucken wir mal was passiert.

01:17:09: Wir haben alle Kontrollparameter unter Kontrollen.

01:17:12: In diesem Labor versuchen wir mal mit Selbstorganisation und Bettbewerb, Handel usw.

01:17:21: Und dann haben sie die Zonen schrittweise erweitert.

01:17:25: Alles liegt unter Kontrolle!

01:17:27: Das ist die Situation von heute.

01:17:29: Da sitzt die Zentralwillierung nach wie vor und die passen auch auf in ihrer eigenen Administration.

01:17:36: Denn der Homo Sapiens ist ja nicht ein ideal konstruiertes moralisches Wesen.

01:17:41: Sondern da gibt es Korruption, vor allen Dingen auch in solchen Systemen wo sie die Macht konzentriert haben und rauscht ein zu einem Zynami durch die gesamte Administration und der führende Generelle und führender Partei.

01:17:56: Funktionäre versinken irgendwo im Niemandsland und so reinigt sich das System, stellt man sich durchs Goal derselbe, es bleibt aber unter Kontrolle.

01:18:08: Aber unten arbeitet dieser kapitalistische Motor sehr erfolgreich des Wettbewerbs und der Produktion.

01:18:17: Das ist hier eine andere Alternative.

01:18:20: Und jetzt kommt Europa!

01:18:22: Europa zeichnet sich aus zunächst mal in Bingapräsident einer europäischen Akademie der Wissenschaft und Prinsko.

01:18:30: Denkt ihr von morgens bis abends über Europa an?

01:18:35: ist eine Diversität.

01:18:37: Nicht nur weil wir so schön Italienisch, Griechisch, Spanisch essen gehen können im begrenzten Maße Deutsch sondern diese wunderbare Kulturen Diese Vielfalt, diese Komplexität Fantastisch.

01:18:52: und dann auch was da jeweils entstanden ist nicht nur diese Vielfald der Kultur Sondern auch was die hervorgebracht haben Die Briten mit ihrer wahnsinnigen Ingenieurkunst.

01:19:04: Das ist der große Komponent natürlich immer gewesen für Deutschland.

01:19:09: Frankreich, Italien also ich höre auf alle haben verstanden Diversität und jetzt haben wir die politischen Systeme.

01:19:19: mit der EU heben wir auch in unseren Rechtsinstitutionen hervor dass sie diese Demokratie individuell sehr verschieden gestaltet in den einzelnen Ländern mit Blick auf ihre kulturelle der Tradition.

01:19:34: auch wir sichern das ab durch unsere Rechtsinstituzieren.

01:19:39: Und dann bauen wir jetzt eine Admiralistation aus, in Brüssel.

01:19:44: Ich will hier schließen mit dem Innenweis auf die Komplexität der dortigen Bürokratie.

01:19:52: So was hat natürlich jemand wie Thiel und Mast im Auge wenn er diese Art von Entwicklung kritisiert?

01:20:01: Es brennt am Ende die Innovation aus.

01:20:05: Und man muss diese reservierte Haltung der Amerikaner hier zur Transkonträter KI gegen Regulation nicht irgendwo in eine pfeufliche Ecke von machtgierigen Konzernen spetten, da steckt auch ein rationaler Kern dahinter.

01:20:25: Wir im Europa brauchen Innovation.

01:20:29: Jetzt komme ich auf meinen Begriff zurück.

01:20:31: Lokale Aktivität, das ist die Grundlage nicht nur für unseren Wohlstand, für unsere Wohlfahrt.

01:20:40: Das größte Finanzfresser ist ja nicht das Militär bei uns sondern das sind unsere Sozialsysteme.

01:20:49: Wir können die Sozialsysteme des Erlebens gerade in Deutschland nicht mehr finanzieren.

01:20:54: wir brauchen Innovationen und Erfolg der Wirtschaft.

01:20:57: Der Motor startet bei uns.

01:21:00: Wir müssen den nach vorne bringen, dann können wir uns viel über Verteilung eschuffieren dass alles gerecht verteilt ist.

01:21:08: aber am Ende lernen wir in der DDR da war ein gewisserweise durchaus vieles gerecht verteilt Aber am ende brach dieses System zusammen und das ist die große... Das ist diese Spannung!

01:21:22: Das ist die grosse Herausforderung für Euroka.

01:21:25: Natürlich bin ich bei der Demokratie aus aller politischer Erfahrung.

01:21:30: Und ich sage auch theoretisch, die Demokratie eröffnet für den Einzelnen die größten Freiräume und Innovation braucht Freiraum.

01:21:39: insofern braucht die Demokraties und die Innovation auch Wettbewerb.

01:21:44: das hängt schon an den Universitäten und Institution fängt es an.

01:21:49: wir müssen uns messen miteinander und so geht's nach vorn völlig klar.

01:21:54: Insofern hat der Popper aus dem Ende des Zweiten Weltkrieges völlig recht gehabt.

01:22:00: Aber die Gefahren sind groß!

01:22:03: Wir sind in einem enormen Wettbewerb und ich kann natürlich optimistisch sagen, am Ende setzen wir uns durch.

01:22:17: aber angesichts dessen wie die politische Lage im Moment ist kommen natürlich doch Nicht nur leise, wird zweifrig auf.

01:22:26: Wir müssen uns wirklich anstrengen!

01:22:28: Wir müssen beides in Europa lernen.

01:22:31: wir müssen lernen die Innovationskraft und da können hier von den Amerikanern und den Chinesen von Meiden viel, viel lernen und wir dürfen beide Systeme nicht verteufeln.

01:22:45: das habe ich auch mal in allerdeutig freu.

01:22:48: Beide System.

01:22:49: Und auf der anderen Seite Was wir hier in Europa haben, wunderbar sind unsere Rechtssysteme.

01:22:57: Das bewundere ich wettet es!

01:22:59: Überall unsere Rechtsinstitutionen.

01:23:01: Es bewundert auch die Welt, die selbst die Chinesen nicht waren sie so toll unserer politischen Demokratie finden sondern Sie wissen wenn wir im wirtschaftlichen Wegbewerbs sind dann muss – das sagt sogar der Herr Staatspräsident – muss dieser Wegbewert zersagen.

01:23:17: Das nennen Sie win-win aber das bedeutet dass ich mich bei den Europäern darauf verlassen kann.

01:23:25: Es gibt bei dem europäischen Rechtsinstitutionen, um da kann ich meine Rechte, die nämlich falsch behandelt fühle, die kann ich dort also einklaren.

01:23:35: Wo gibts denn sowas?

01:23:37: Gibts das in Rutzland?

01:23:38: Gibt es das in China wirklich?

01:23:41: Wir können unsere Rechte einklammen und das wissen sie!

01:23:44: Und für einen Kaufmann im Handel oder der Wirtschaft gibt's nichts Wichtiges als Verlässlichkeit.

01:23:53: Bei uns die Industrie, die war damit nachher einverstanden dass die Atomenergie bei uns abgewählt wurden.

01:24:00: Jetzt zögern sie bei all diesen Argumenten.

01:24:03: Sie kommen und sagen ja jetzt müssen wir doch Atomen-Energie haben.

01:24:06: Warum?

01:24:07: Erzögern Sie!

01:24:08: Sie haben klare Manche bekommen Und darauf haben sie ihre ganze Produktion umgestellt und ihren ganzen Handel und die Maschine läuft.

01:24:16: Ich nimm dieses Beispiel um deutlich zu machen Wie wichtig für die Wirtschaft, also auch klare rechtliche Rahmenbedingungen sind.

01:24:27: Und die liefert Europa eine großartige Tradition.

01:24:31: Ich bin demnächst wieder in Griechenlaut und in Athen und da werde ich unser rechtlich kulturelles Erbe beschwören und sagen wie hier in der Polish zum ersten Mal die Gesetze formuliert wurden nachher im römischen Recht.

01:24:49: Jeder unserer Juristen lernt das und das ist die Grundlage für unsere Rechtssysteme.

01:24:55: Und daraus sind die überregionalen Rechtsysteme bis hin zum Völkerrecht entstanden.

01:25:01: Ich bin völlig... Das ist Europa!

01:25:04: Da bin ich völlig deiner Meinung, dass was wir da auch mit Aufklärung beschreiben im weitesten Sinn ist, was andere Kulturen in der Form einfach nicht hervorgebracht haben.

01:25:14: Wir müssen die Aufklärung immer noch und die Rechtssysteme optimieren, keine Frage wahrscheinlich auch irgendwie besser auf Komplexität ausrichten.

01:25:22: du hast das Beispiel Bürokratie eben genannt.

01:25:25: also da bin ich ganz deiner Meinung.

01:25:27: übrigens der Film von Christopher Nolan Die ODC redet sich genau auch um die Größe dieser Gesetze die irgendwann mal du hast recht in Griechenland in der Polizistin entstanden sind.

01:25:39: aber meine letzte Frage an dich ist eine ganz andere Klaus, stelle dir vor du wärst noch mal dreißig.

01:25:44: Was würdest Du erforschen?

01:25:45: Was würdest Du machen?

01:25:47: Also die eine Sache ist mit diesen Physical AI was ich eben gesagt habe.

01:25:53: also Ich hab ja zwei Seiten immer.

01:25:56: Die eine ist mehr philosophisch die andere ist mehr technisch und mathematisch Und was mich im Moment elektrisiert ist diese Physical AI.

01:26:08: Ich könnte jetzt weit ausholen tue ich aber nicht.

01:26:10: Ich will nur sagen, da stecken unglaubliche, was die Komplexitätsforschung betrifft, unglaubliche Herausforderungen drin.

01:26:21: Was nämlich die Nicht-Entscheidbarkeit betriffe dürfen nicht vergessen.

01:26:26: Thuring und Gödel – die großen Theoretiker des zwanzigsten Jahrhunderts zeigen dass das Digitalisieren von Anfang an mit prinzipiell nicht lösbaren Problemen verbunden ist.

01:26:38: Und womit ich mich im Moment aktuell beschäftige, ist eine Komplexitätstheorie dieser Differenziatweifungen nämlich die der ganzen Dynamik der Mathematik der Dynamiken zu Grunde legen und die Frage wir tauchen genau diese Grenzen auf?

01:26:55: da gibt es keine globalen Antworten sondern da gibt's regionale Bedenk von der Anwendung ab.

01:27:02: Uns diese Nichtentscheidbarkeit bis in diese Hochkomplexen Arme Kildeneil.

01:27:07: Diese Verbindung aus Logik und der Philosophie mit solcher hochgetrimmten Mathematik, nebenbei gesagt im Moment haben wir ja die Sache des Merendium Problems mit den Narriostokes-Gleichungen, diesen Ludmich Linearengleichung dort ein KI-Lösung vorgeschlagen wurde wo die KI draufgekommen ist.

01:27:33: Und das Witzige ist dabei Wir haben ein Prüfassistenten aufgesetzt, also ein maschinelles Programm das diesen Beweis der Maschine nachgeprüft hat.

01:27:46: und zu dem Ergebnis der Beweis ist korrekt.

01:27:49: Der besteht aus so vielen Milliarden von kleinsten Einzelschritten dass die menschlichen Mathematiker jetzt erst mal Monate brauchen und das weit gucken muss.

01:27:59: Also das ist die eine Sache.

01:28:01: Die andere Sache geht genau Und dahinter steht natürlich bei mir die Überlegung, da hat dieses Land eine Chance.

01:28:09: Mich treibt also... Sehen wir den Medizinobelpreis an, der nach ein paar Tagen vergehen wurde?

01:28:16: An die beiden Deutschen und der eine aus Berlin in seinem Interview hat mir so aus der Seele geschmort.

01:28:23: Er sagt, wir Deutschen gut sind ist Grundlagenforschung.

01:28:27: Irgendwie anderen doch mit ihrem Big Data und Big Money machen was sie wollen!

01:28:33: Wir sind gut in der Grundlagenforschung und da gibt es sich aufs Geld an, so dass wir gute Ideen haben.

01:28:38: Und deshalb möchte ich gerne dieses Land helfen mit nach vorne bringen.

01:28:42: Physical AI das ist Made In Germany Das ist unser Maschinenbau, unsere Elektrotechnik

01:28:49: usw.,

01:28:50: Kast mit KI verbinden.

01:28:53: und damit eine Frage Eine Sache.

01:28:55: Die andere Sache war mein Quedoir.

01:28:58: jetzt zum Schwuss und das ging mir wirklich ans Eingenuf Nämlich – und das ist ja überhaupt nicht selbstverständlich, weil man sieht was jetzt in der Politik kacke rührt.

01:29:08: Dass man dieses europäische Erbe der Demokratie von den Griechen über die Römer, über die französische Revolution mit dem Menschen rechnen, dass wir das in Institutionen abbilden, die nicht am Ende eine Behinderung sind für die Innovationskraft, sondern wobei es uns nach vorne bringen in die erste Reihe.

01:29:32: Und wir dürfen uns nicht zufrieden geben, so wie manchmal im Fußball.

01:29:37: Ach ja?

01:29:37: Dann lass uns mal auf Platz vier oder sonst ruck kommen!

01:29:41: Wenn ihr nach vorn gekommen wollt, müssen wir Platz eins anstregen.

01:29:46: Das weiß jeder aus der eigenen Lebenserfahrt.

01:29:49: Dann landen wir vielleicht auf Platz drei oder Platz zwei.

01:29:53: Aber das Fußballtest... ...sind die beiden Säulen mit denen wir das in Ort waren ... wie ich meine erreichen.

01:30:02: Und die paar Jahre, wo ich noch dabei bin... ... will ich mich dafür

01:30:05: einsetzen."

01:30:05: Versteh' ich!

01:30:07: Ich selber verstehe nix von Fußball.

01:30:09: aber das Testverfahren mal wirklich junge Leute, die eine Generation reinzuholen, von der gesagt wird, ach wir haben keine Talente und dann egal ob du jetzt gewonnen oder verloren hast, dann siehst du auf einmal Mensch, die können ja was?

01:30:25: Die sind ja gut.

01:30:26: also Da sollten wir die junge Generation auch, finde ich vielmehr mit reinholen als wir das im Moment machen.

01:30:32: Das kann man vielleicht davon lernen noch.

01:30:34: Ich glaube eine wichtige Sache, die will ich zum anderen... Die hat also hochaktuelle politische Dimension.

01:30:41: Die möchte ich hier auch bemerken.

01:30:43: Dieses Land Deutschland ist ja nicht nur groß geworden weil es Göttingen gab wo übrigens die meisten deutschen Mobilitätsträger herkommen.

01:30:51: Wir zählen immer noch von den Vorkriegsjahren und dem unmittelbaren Nachkrieg.

01:30:57: Die großen Nobelpreisträger sagen, weil Böttingen die Universität in allem Respekt... Er gehört natürlich heute in der öffentlichen Wahrnehmung nicht mehr zu den Führenden.

01:31:09: Also meine architechnische Universität gehört dazu.

01:31:14: und aber diese Tradition ist jetzt nicht nur die Nobelkreuzfähiger sondern was wir in Deutschland hatten.

01:31:24: Gehen wir nach Baden-Württemberg oder sonst wo?

01:31:27: Wir hatten die Handwerksbetriebe an Franz und dann die mittelständische Industrie.

01:31:33: Das ist unsere Wirtschaftsstruktur, das heißt die vielen ungenannten.

01:31:39: Die vielen un genannten Player.

01:31:41: Man sagt ja auch die Hintenplayer.

01:31:44: Die Hintfinger.

01:31:46: Das hat Deutschland groß gemacht!

01:31:48: Und da sind all die Menschen, die dort arbeiten nicht nur die Abiturienten Unser Akademie-Schmungswahl geht ja auch da in eine komplett falsche Richtung rein, sondern Ziele haben ihre Talente dar und das muss gebündelt werden.

01:32:03: Das ist die große Tradition dieses Landes.

01:32:07: Das möchte ich auch noch mal mit so.

01:32:10: Übrigens darf ich am Schwitztwoch noch eine kleine Klammel machen?

01:32:15: Du hast jetzt das Schlusswort!

01:32:16: Ja... Ich gebe in Singapur seit letztem Jahr eine neue Buchserie heraus und die nennt sich Complex Systems, AI and Emerging Technologies.

01:32:29: Und gerade jetzt in den Tagen habe ich mit meiner Nachfolgerin der Kollegin hier an der TU und einem deutschen Robotiker ein Hochabgeschlossen über der Robotik komplexe Systeme und KI.

01:32:45: In dem Buch zeigen wir also Wege auf wie auch für dieses Land Deutschland interessant sein können.

01:32:54: Wie wir nämlich die technischen Fähigkeiten hier, auch bei uns in der mittelständischen Industrie zusammenbringen können mit Gerkeiten und dann kriegen wir auf das Deck.

01:33:05: bei den Amerikanern und weil ich lesen war sie sagen Donnerwetter!

01:33:10: Die können was?

01:33:12: Aufgrund ihrer großartigen Tradition und wenigstens denn in China muss ich sagen wenn ich da hinkomme wird man immer noch mit großen Respekt.

01:33:23: Und ich habe mir von Ingenieuren sagen lassen, wenn sie als Ingeniöre, als deutsche Ingenieur in Silicon Valley kommen, dann werden Sie auch noch mit Respekt behandelt weil dieser Respekt vor diesem Können gerade in der Technik ist wirklich groß.

01:33:44: und die denken allerdings in die Amerikaner.

01:33:48: so eingebildet Informatik um so Daten und Computer, das könnt ihr besser.

01:33:54: Und deshalb auf mein Hinweis hier müssen wir in Deutschland diese Strategie wählen, alles miteinander zum Verbinden.

01:34:04: Klaus vielen, vielen Dank für das hochinteressante Gespräch und diesen riesen Bogen den wir geschlagen haben und viel Erfolg mit dem Buch!

01:34:13: Ich hoffe es kommt in der Politik an.

01:34:16: Vielen Dank Ja gerne Skobel, von und mit Gerhard Skobl.

01:34:22: Produziert von der Pro Bono Fernsehproduktion GmbH Post-Produktion René Fischell Musik Pascal Hadré Sprecherin Kim Plättemeyer.

01:34:31: Finanziert wird dieser Kanal von drei gemeinnützigen Organisationen Der Udo Keller Stiftung Forum Humanum Und der Okeano Stiftungen für das Meer sowie vom AVE Institut Für Achtsamkeit Verbundenheit Engagement.

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